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DSFT Berlin - Mindmap zum Seminar 2009

Die Ergebnisse

Antworten auf die Frage: warum machen wir noch Destinationswebsites?

Bei der Frage der Sinnhaftigkeit des Betriebs von Destinatinswebsites gilt es natürlich - wie in allen anderen Internetprojekten auch - die Frage nach den Zielen der Nutzer in den Vordergrund zu stellen: Was wollen meine Besucher, welche Ziele müssen erreichbar gemacht werden? Will sich ein Besucher über bestimmte Urlaubsregionen und deren touristische Leistungsträger informieren waren bisher immer die Destinationswebsites die erste Wahl.

Nun ist aber im Web2.0-Zeitalter die Nutzung von Bewertungs- und Empfehlungsplattformen immer wichtiger geworden. Die Menschen interessieren sich für die (subjektive) Meinung von Leuten, die schon mal da waren und vertrauen den Werbetexten der Anbieter nur noch bedingt. Und auch Google und Co. belohnt nutzergenerierte Inhalte à la Tripadvisor, Holidaycheck & Co. mit guten Platzierungen.

Vor dem Hintergurnd dieser Entwicklungen müssen sich auch Online-Destinationsmanager überlegen was zu tun ist: selbst ein Bewertungstool einbauen, mit vorhandenen Mechaniken verbinden? Und reicht das an Maßnahmen?

Es ist schwer die spannenden zwei Tage vollumfänglich wiederzugeben - im Kern waren sich die Teilnehmer des Seminars aber einig: "Wir haben den besten redaktionellen Content. Damit müssen wir arbeiten und ihn von Nutzern anreichern lassen!" (User enhanced Content). Folgende Handlungsempfehlungen lassen sich ableiten:

  • Content in den Fokus - inhaltliche, marketingrelevante Tiefe ausbauen - dieser Unique Content sorgt für gute Sichtbarkeit in Suchmaschinen
  • Content interaktiv - audiovisuelle Medien stärker einbinden und vernetzen
  • Content mobil - fit sein für die Anforderungen der Zukunft: mobile Inhalte sind die nächsten großen Projekte
  • Content sozial - auch Destinationen müssen sich eine Online-Reputation aufbauen und in den Social Media präsent werden

Letztlich geht es darum durch valide, offene und sauber beschriebene Inhalte fit für das Internet der nächsten Generation zu sein. In Zukunft werden Internetnutzer von Websites mehr erwarten als nur Bild und Text - die Zauberwörter heißen Bedeutungszusammenhang und Context: Das Web3.0 weiß was ich will und löst Probleme - also nicht mehr Bewertungsportale sondern Empfehlungsportale geben den Ton an.

Und für genau diese neue Generation auch touristischer Seiten braucht es hochwertigen Content, der auf einer Art Marktplatz zur Verfügung gestellt wird.
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